Orts-Chronik

Auszug aus der Geschichte von Carlsfeld

Carlsfeld auf einer Postkarte um das Jahr 1900
Carlsfeld auf einer Postkarte um das Jahr 1900

Im Gegensatz zu einigen benachbarten Orten zählt Carlsfeld mit zu den jüngsten Gründungen im oberen Westerzgebirge.

Es verdankt seine Gründung dem sächsischen Kurfürsten, Johann Georg II, der im Jahr 1679 dem Rats- u. Hammerherrn Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (geadelt 1687) eine riesige Fläche Wald zur Erbauung eines Hammerwerkes anbot.

Das Hammerwerk Carolsfeld war damals das größte in Sachsen. Es bestand aus 2 Hochöfen, 1 Gießwerk, 1 Frischfeuer, 1 Blechhammerwerk, 1 Stabhammerwerk und 1 Zienhaus zur Verzinnung des Bleches.

Der Bergherr Veit Hans Schnorr von Carolsfeld galt als umsichtig und energisch. Er verfügte über ausreichende fachmännische Kenntnisse und wurde als der „reiche Schnorr“ bezeichnet.

Das erste Haus am Ort war das Schnorr´sche. In ihm fanden zu Anfang bis zum Bau der Carlsfelder Kirche auch Messen und Andachten statt.

Für seine Arbeiter ließ er eine Mahlmühle und ein Malz- u. Brauhaus bauen. Da er das „Recht zu backen, zu schlachten, zu brauen und zu schänken“ hatte, betrieb er auch ein Gasthaus, den „Grünen Baum“.

Innerhalb kürzester Zeit gab es in Carlsfeld 50 Häuser. Das Gebäude des Bergherrn wurde im Jahre 1680 als erstes fertig gestellt (später Oberförsterei u. Wohnhaus). Im Saal des Herrenhauses wurden für die Arbeiter, das „Hammervolk“, die ersten Gottesdienste abgehalten. Da aber die Anreise des Seelsorgers von Schönheide nach Carlsfeld in den schneereichen, harten und langen Wintern zu beschwerlich war entschloß sich Schnorr von Carolsfeld „kurzerhand“, aus „eigenen Mitteln“ eine Kirche, sowie ein Pfarrhaus und eine Schule bauen zu lassen.

Die Trinitatiskirche

Trinitatiskirche um 1900
Trinitatiskirche um 1900

So entstand in der Mitte des Ortes von 1684 - 1688 nach einem Entwurf, der Wolf Caspar von Klengel zugeschrieben wird, die Kirche.

Auch George Bähr, der Erbauer der späteren Frauenkirche zu Dresden, soll hier mitgewirkt haben.

Die Kirche ist als bekannte Sehenswürdigkeit der älteste sakrale Rundbau Sachsens.

Der Altar aus lebensgroßen geschnitzten Figuren zählt heute zu den bedeutendsten Werken des deutschen Hochbarocks.

Die Kanzel und die Orgelempore schuf der Schneeberger Bildhauer Johann Heinrich Böhme.

In die Predella des Altaraufsatzes sind die Bilder des Stifters und seiner Gattin eingearbeitet. Die Bilder sind durch hölzerne Schieber verdeckt und werden einmal im Jahr, zur Kirmes, geöffnet.

Tafelglashüttenwerke Weitersglashütte G.m.b.H

Tafelglashüttenwerke Weitersglashütte G.m.b.H
Tafelglashüttenwerke Weitersglashütte G.m.b.H

1683 kaufte Veit Hans Schnorr die 1624 in Weitersglashütte gegründete Glashütte, die bis dahin einfache Scheiben, Bier-, Weingläser, Laboranten- und Apothekerglas herstellte.

Nun wurde auch buntes Glas für Kirchenfenster produziert.

1739 brannte die Fabrik ab, wurde aber wieder aufgebaut und produzierte um 1750 nur grünes Glas, später gewöhnliches böhmisches Tafelglas.

1688 ist das Gründungsjahr der ersten Schule in Carlsfeld.

1711 war Veit Hans Schnorr von Carolsfeld der alleinige Lieferant des Auer Kaolins für die Meißner Porzellanmanufaktur. Am 26. Januar 1715 verstarb Veit Hans Schnorr von Carolsfeld. Er wurde von 400 Bergleuten in Schneeberg zu Grabe getragen.

Anfang des 19. Jh. lieferte das Carlsfelder Hammerwerk noch immer Roheisen an 9 im Ort bestehende Werkstätten, Zwecken-, Nagel- und Hufschmiede. Als aber 1820 englische Walzbleche den Markt überschwemmten, verstummten die Hämmer in Carlsfeld, wie in allen anderen Hammerwerken des Erzgebirges. Zu dieser Zeit lebten in Carlsfeld 958 Einwohner (in Aue waren es im Jahre 1815 nur 711 Einwohner).

Nach der Schließung des Hammerwerkes wurde Carlsfeld ein Glasmacherort. In den Gebäuden des Hammerwerkes begann man um 1829 mit der Herstellung von Wand- und Bahnhofsuhren. Diese Produktion war aber nicht von Dauer.

1848 wurde im OT Wilzschmühle auf Beschluß des sächsischen Staates eine Brettmühle errichtet.

Glashütten-Werke Carlsfeld G.m.b.H

Glashütten-Werke Carlsfeld G.m.b.H
Glashütten-Werke Carlsfeld G.m.b.H

Im Jahre 1840 wurde von dem Fabrikanten Karl Friedrich Hermann Rockstroh in Carlsfeld eine weitere Glashütte gegründet, die 1870 von Arno von V u l t e j u s übernommen wurde.

Dieser errichtete ein zweites Werk mit einem zweiten Ofen, führte bessere Artikel ein und vergrößerte die Glasschleiferei. Es wurden in der Hauptsache Tintenflaschen, Apothekengläser und ähnliche Artikel hergestellt. Etwa 80 Arbeiter waren mit der Herstellung dieser Erzeugnisse beschäftigt.

Im Jahre 1887 übernahm Herr L. Friedrich, die Werke. Nun wurde an Stelle der Holzfeuerung Gasfeuerung eingeführt, die Glasschleiferei wurde ansehnlich erweitert und mit Dampfkraft betrieben.
Dementsprechend wuchs auch die Arbeiterzahl auf 200 an. Als Fabrikate kamen jetzt hauptsächlich feinere Parfümflacons, Pasta-Dosen und chemisch-technische Artikel in Betracht.

Eine hervorragende Spezialität der Fabrik wurde das Milchglas. Unter anderem ist die weltbekannte Odolflasche in Millionen Stück aus diesen Werken hervorgegangen.

1890 zählte Carlsfeld bereits 1628 Einwohner.

Die Harmonika Fabrikation in Carlsfeld

Haus am Bach (Zimmermannsche Haus)
Haus am Bach (Zimmermannsche Haus)

1854 begann A. Friedrich Zimmermann in Carlsfeld mit der Fabrikation von Harmonikas nach dem Vorbild der 1829 in Wien gemachten Erfindung.

Der Zimmermannsche Betrieb befand sich im Haus Hauptstr. 45.

Diese Harmonikafabrik wurde das Stammhaus der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Bandonions und Harmonikas.

Als seine Söhne nach Amerika auswanderten, verkaufte er den Betrieb 1864 an den Kaufmann E. Louis Arnold (Sig. ELA).

Die Bandonion & Konzertina-Fabrikation von E. Louis Arnold

Bandonion und Konzertina Fabrik um 1911
Bandonion und Konzertina Fabrik um 1911

Unter der neuen Leitung von E. Louis Arnold stieg die Produktion sehr rasch an, und als 1888/89 die neue Schule gebaut wurde, siedelte der Betrieb in die alte Schule, um.

1910 kam es mit zunehmender Mechanisierung der Industrie zur Gründung der Harmonikafabrik von Alfred Arnold (Sig. AA).

Dadurch entstand ein neues, modernes Fabrikgebäude. Die Erzeugnisse fanden einen großen Kundenkreis und zeichneten sich durch einen hervorragenden Klang sowie eine gute Qualität aus.

In manchen Jahren ging die Produktion bis zu 90% ins Ausland. Vor allem in Süd- und Mittelamerika und besonders in Argentinien sind diese Instrumente bis heute beim Tango tonangebend.

1895 wurde in Carlsfeld die Stickerei „Viktor Sommer“ gegründet. Anfangs wurden hauptsächlich Kleiderbesätze, Gürtel, Hüte und Seidenstickereien für die Textilindustrie angefertigt, später entstanden auch Fertigprodukte, wie Kissen, Decken und Wandbehänge.

Schmalspur Eisenbahn von Wilkau nach Carlsfeld

Eine wesentliche Erleichterung für den Transport der Rohstoffe und Fertigprodukte brachte der Bau der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau-Schönheide-Carlsfeld (1896 - 1897 Bahnbau in Carlsfeld).

1907 wurde von dem Glashütten-Werk Carlsfeld ein drittes Werk mit Betriebsofen errichtet. Die Arbeiterzahl stieg auf 270.

Außer der Dampfkraft wurde die Fabrik mit Elektrizität aus eigener Zentrale betrieben. Die Jahresproduktion umfaßte ca. 18 Millionen Stück. Das Absatzgebiet war, außer ganz Europa, insbesondere Brasilien, Argentinien, Mexiko und Indien.

Die Artikelherstellung bestand aus ca. 4000 verschiedenen Flacons. Hierfür wurden eigene Zeichner und Modellbauer beschäftigt. Das Glaswerk war mit den modernsten Einrichtungen ausgestattet, unter anderem mit Preßmaschinen, Druckluft usw. Angegliedert war eine mechanische Werkstatt zur Beschaffung von Formen, Werkzeugen und Utensilien. Die Glasschleiferei wurde nochmals erweitert. Das Werk besaß eine eigene Kranken- und Sparkasse, sowie auch Arbeiterhäuser.

Inzwischen mußte die Glashütte in Weitersglashütte Konkurs anmelden. Sie wurde 1913 von dem Glashüttenwerk in Carlsfeld gekauft und produzierte nicht mehr Tafelglas, sondern nur noch Hohlglas und war somit eine Filiale des Glashüttenwerks Carlsfeld.

Carlsfeld hatte sich zu einem Industrieort entwickelt. Mit dem Bau der Hauptstraße, der Post, der neuen Schule, Geschäften, des Bahnhofes, des Gemeindeamtes und von zweistöckigen Mietshäusern im Zentrum, erhielt es fast städtischen Charakter.

Schon um die Jahrhundertwende nannten Erholungssuchende und Wanderer Carlsfeld ein Idyll für Sommerfrische. Durch seine besonders schneesichere Lage war Carlsfeld damals schon als Wintersportparadies bekannt.

Wintersport um 1900 in Carlsfeld

Bereits 1894 ließ sich der Lehrer und Kantor Götz ein Paar Schneeschuhe anfertigen und fand sofort unter der einheimischen Jugend Nachahmer.

1897 gab es das erste „Schneeschuhfest“ und im Jahre 1900 wurde bereits von dem „Berühmten Carlsfelder Skirennen“ berichtet, das mit seinen 120 Teilnehmern bis Berlin bekannt wurde.

Das erste „internationale“ Sportfest mit einem Skispringen fand 1913 statt.

Hochwasser und Talsperrenbau

Hochwasser der Wilzsch am 07.08.1908
Hochwasser der Wilzsch am 07.08.1908

Am 07. August 1908 war das größte Hochwasser in Carlsfeld. Nach einem dreitägigen Regen wurde der durch Carlsfeld fließende Wilzschbach zu einem reißenden Fluß, der einige Häuser schwer beschädigte.

Um zukünftig eine Regulierung des Wassers und einen Hochwasserschutz  zu erreichen, beschloß man eine Talsperre zu bauen.

So wurden die 8 Häuser auf dem Gelände von Weiterswiese abgerissen und in den Jahren 1926 - 1929 die Talsperre gebaut.

Die Talsperre Weiterswiese ist die höchstgelegene Trinkwasser-Talsperre Sachsens. (Krone der Sperrmauer 905 m NN, Stauvermögen 3,013 Mill. Kubikmeter)

Während des ersten Weltkrieges (von 1914 - 1918) kamen viele Betriebe zum Erliegen oder wurden mit wenigen Arbeitskräften weitergeführt. Die Produktion ging zurück, es herrschte große Arbeitslosigkeit unter der Bevölkerung. Die Inflation 1923 und die Weltwirtschaftskrise (1929 - 1932) brachte den Arbeitern von Carlsfeld neues Elend und große Not. So blieb von dem kargen Wochenlohn oft nur so viel, daß sie gerade noch ein viertel Pfund Margarine, 5 Pfund Kartoffeln oder 2 Eier kaufen konnten. Die Armut zog in vielen Familien ein. Der Familienvater mußte nach Eibenstock ins Arbeitsamt „stempeln“ gehen. Das Stempelgeld betrug 4,00 M in der Woche. Den Weg von Carlsfeld nach Eibenstock (8 km hin und 8 km zurück) ging man zu Fuß.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Glashütte in Weitersglashütte stillgelegt. 1930 besetzte man im Glaswerk alle Werkstätten mit Halbautomaten. Die Mundbläserei war damit zu Ende. 1933 wurde die erste Schmelzwanne eingearbeitet.

Kaum hatte sich die wirtschaftliche Lage gebessert, ging 1939, nach Ausbruch des 2. Weltkrieges, die Produktion in allen Betrieben wieder zurück.

Die nicht kriegswichtige örtliche Industrie wurde immer mehr eingeschränkt. Männer und Frauen wurden in die Rüstungsindustrie vieler Orte des Kreises Schwarzenberg, sogar bis nach Dessau und Leipzig, dienstverpflichtet. Jungen und Mädchen kamen zum Arbeitsdienst, die Männer zur deutschen Wehrmacht. 1941 wurden französische und sowjetische Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit im Sägewerk eingesetzt. Die Versorgung der Bevölkerung war völlig unzureichend. Noch in den letzten Kriegstagen mußte ein Flugzeug notlanden (hinter dem alten Fußballplatz).

Nach dem 2. Weltkrieg und der Teilung Deutschlands zog neues Leben mit der Gründung der SDAG-Wismut in den Ort ein. Hunderte Kumpels wurden in Carlsfeld einquartiert, wurden ansässig und hatten für viele Jahre Arbeit. Die Betriebe nahmen die Produktion wieder auf.

Unter Führung der damaligen Partei (SED) wurden die Kleinbauern des Ortes zur Gründung der LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) aufgefordert, die 1952 mit der gemeinsamen Hühnerhaltung begann, 1954 einen Schweinestall und 1958 einen Rinderstall für 65 Tiere baute.

Das Bandonionwerk Louis Arnold wurde verstaatlicht, 1959 mit dem VEB Klingenthaler-Harmonikawerk zusammengelegt und schließlich 1964 der Zweigbetrieb in Carlsfeld aufgegeben.

1964 kam es zur Einführung eines neuen und völlig anderen Industriezweiges in Carlsfeld. So wurde von dem VEB Einspritzpumpenteilewerk Wolfspfütz die Produktion von Pumpenelementen für Dieselmotoren aufgebaut.
Für die Produktion nutzte man vorerst die Räume der ehemaligen Bandonionfabrik Alfred Arnold. Aus den gelernten Akkordeonbauern, den Stimmern, Töne- und Bälgemachern wurden nun Dreher, Schleifer und Schlosser.

VEB Renak-Werke Reichenbach

VEB Renak-Werke Reichenbach
VEB Renak-Werke Reichenbach

1965 kam das Einspritzpumpenwerk bereits unter die Führung der VEB Renak-Werke Reichenbach (Reichenbacher Naben und Kupplungswerke). Da die Arbeitsbedingungen auf Grund der engen Räumlichkeiten immer schlechter wurden, kam es 1980/81 zum Bau einer neuen Werkhalle.

Durch Investition von 90 Millionen DDR-Mark entstanden 1986 weitere Produktionshallen und ein Heizhaus. Zum Heizhaus wurde ein Schornstein von ca. 50 m Höhe errichtet. Trotz vieler Proteste und Bürgerinitiativen konnte der Bau, der das gesamte Ortsbild verunstaltet, nicht verhindert werden.

Ende 1988 wurde die Produktion in den neuen Hallen mit modernen Maschinen aufgenommen und beschäftigte mit seinen 285 Werktätigen ca. 60 - 70% der arbeitenden Bevölkerung von Carlsfeld.

Der Stickereibetrieb Viktor Sommer und das Glaswerk Carlsfeld wurden ebenfalls verstaatlicht und gingen 1972 in Volkseigentum über, wobei das Glaswerk Carlsfeld 1973 wirtschaftlich in den VEB Glaswerk Olbernhau integriert wurde.

Neues Glaswerk 1994
Neues Glaswerk 1994

Am 29.10.1979 wurde die Produktion von gebogenem Wirtschaftsglas in einem neuen Betrieb mit moderner Werkhalle und einem Sozial- und Bürogebäude in Carlsfeld aufgenommen.

Bald schon waren die dekorativen Schalen, Teller und Platten ein begehrter Artikel. Der Betrieb produzierte zum größten Teil für den Export in das östliche Ausland, den Westen und bis nach Amerika. Nur im Inland gab es „Engpässe“.

Nach der Wende und Wiedervereinigung Deutschlands trat im Januar 1990 der damalige Bürgermeister Olaf Berlin zurück. Die Gemeindeführung übernahm im Februar 1990 ein ehrenamtlicher Rat, bestehend aus 8 Personen des Ortes.

Mit der Auflösung der Staatssicherheit im März 1990 wurden Objekte an die Gemeinde Carlsfeld zurückgegeben. Auch das Glaswerk und die Stickerei wurden wieder privatisiert.

Das Renak-Werkes wurde mangels Aufträgen geschlossen und von der Treuhand übernommen. Ab 27.10.1993 zogen hier ein Obst- und Gemüsehändler und ein Hersteller für Lebensmitteltechnik ein.

Staalich anerkannter Erholungsort 01.10.1987

Das Prädikat "staatlich anerkannter Erholungsort" erhielt Carlsfeld am 01.10.1987.

Seit dem 07. März 1992 besteht in Carlsfeld der Fremdenverkehrsverein Carlsfeld e.V.. Dieser veranstaltet jährlich z. B. den Skifasching, organisiert die alljährliche Kirmes im Ort und richtet jeweils im Oktober das Bandonionfestival aus.

Am 10. Nov. 1996 wurde mit Bürgerentscheid die Eingliederung von Carlsfeld in das Stadtgebiet von Eibenstock vollzogen.